Bündnis für mehr Demokratie

Pressemitteilungen des Bündnisses


Mit landesweiten Volksentscheiden zu mehr Demokratie!

Bündnis für Mehr Demokratie legt Eckpunkte für eine Erleichterung von Volksentscheiden im Land vor

Baden-Württemberg belegt im Ländervergleich den vorletzten Platz

Das Bündnis für mehr Demokratie in Baden-Württemberg, ein Zusammenschluss aus Umwelt- und Sozialverbänden sowie Gewerkschaften, hat heute einen Sieben-Punkte-Katalog zur Reform des Volksentscheids in Baden-Württemberg vorgelegt. Rainer Bliesener, Landesvorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), Dr. Brigitte Dahlbender, Landesvorsitzende des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) sowie Reinhard Hackl (Landesvorsitzender Mehr Demokratie e.V.) forderten auf einer gemeinsamen Landespressekonferenz eine baldige und echte Reform des Volksentscheids auf Landesebene. Die Landesregierung hatte in der Koalitionsvereinbarung eine Reform angekündigt, bis jetzt aber keine Initiative auf den Weg gebracht. [weiter lesen...]

Download Sie diesbezüglich noch weitere Infos:

Die PM als [pdf]
Die Reformvorschläge [pdf]
Synopse momentane Regelung - Reformvorschlag [pdf]


Nach Teilerfolg verzichtet Bündnis für mehr Demokratie auf Volksbegehren

Bürgerentscheide auch über Bauplanungen möglich!

Das Bündnis für mehr Demokratie, dem mehr als 25 landesweit tätige Organisationen angehören, hat zwei Jahre nach Beginn der Unterschriftensammlung für ein landesweites Volksbegehren in einer Pressemitteilung eine gemischte Bilanz seiner Kampagne für bessere Bürgerentscheide in Baden-Württemberg gezogen. Zwar habe das Bündnis ausreichend Unterschriften für den Zulassungsantrag über ein Volksbegehren. Angesichts der hohen gesetzlichen Hürden werde das Bündnis trotz sichtbarer Teilerfolge aber auf die Einleitung eines Volksbegehrens verzichten, erklärte Reinhard Hackl vom Landesverband Mehr Demokratie e.V. [mehr...]


Bündnis für Mehr Demokratie zur Koalitionsvereinbarung:

"Das Mitmachland ist abgebrannt!"

Enttäuscht äußerten sich zwei Sprecher des Trägerkreises des Bündnisses für Mehr Demokratie in Baden-Württemberg zu der nun vorgelegten Koalitionsvereinbarung von CDU und FDP. Rainer Bliesener (DGB-Landeschef) und Reinhard Hackl, Landesvorsitzender von Mehr Demokratie e.V., bemängeln insbesondere das vollständige Fehlen des Themas Bürgermitbestimmung auf kommunaler Ebene. „Das Mitmachland Baden-Württemberg“ ist bereis kurz nach dessen Ausrufung abgebrannt, heißt denn auch der Kommentar. Bürgermitsprache auf Landes-, Gemeinde oder Landkreisebene sei offensichtlich unerwünscht. Die FDP habe ihre vollmundigen Ankündigungen nicht wahr gemacht. [mehr...]


Pressemitteilung vom 22. April 2006

„Impuls aus Bayern für die Koalitionsverhandlungen im Land“

Freistaat erleichtert Bürgerentscheide!

Aus Bayern kommt ein wichtiger Impuls für die Koalitionsverhandlungen im Land, findet die Bürgeraktion Mehr Demokratie. Im Freistaat, der schon jetzt die bürgerfreundlichsten Regelungen für Bürgerentscheide hat, werden diese jetzt nochmals verbessert. „In Bayern hat man erkannt, dass weniger Hürden für die Mitentscheidungsrechte der Bürger auch mehr bürgerschaftliches Engagement bedeuten!“, ist der Landesvorstandsprecher des Vereins, Reinhard Hackl, überzeugt. Wenn CDU und FDP es ernst meinen, mit dem „Mitmachland“ in Baden-Württemberg, dann sollten sie sich daran ein Beispiel nehmen und die bayerischen Regelungen zeitnah übernehmen, appelliert er an die Verhandlungspartner! [mehr...]


Pressemitteilung vom 11. April 2006

Unterschriftensammlung für Volksbegehren wird fortgesetzt!

Bündnis für Mehr Demokratie fordert faire Bürger- und Volksentscheide!

Das Bündnis für Mehr Demokratie will die Unterschriftensammlung für ein Volksbegehren zur Erleichterung von Bürgerentscheiden fortsetzen. Im Sommer soll im Lichte der Koalitionsvereinbarung und des Regierungshandelns beschlossen werden, ob der Antrag auf ein entsprechendes Volksbegehren formell gestellt wird. In Schreiben an Ministerpräsident Oettinger und FDP-Spitzendkandidat Goll appellierte das Bündnis, die Thematik in die Koalitionsverhandlungen einzubeziehen. Das Bündnis strebt eine Reform der Bürgermitbestimmung nach bayerischem Vorbild an. [mehr...]


Pressemitteilung vom 23. September 2005

Unterschriftenaktion für Volksbegehren für mehr Bürgerentscheide startet

Mitmach- statt Zuschauerdemokratie!

"Landespolitik entmündigt bisher Bürger in Gemeinden und Landkreisen"

Echte Bürgermitsprache in den Gemeinden und Landkreisen fordern über 20 Organisation (u.a. der Deutsche Gewerkschaftsbund, der Naturschutzbund Deutschland (NABU), der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND), der Landesverband von Mehr Demokratie e.V.). Mit einer Pressekonferenz im Landtag von Baden-Württemberg gaben sie jetzt den Startschuss für die Unterschriftenaktion zum Zulassungsantrag für ein entsprechendes Volksbegehren. DGB-Landeschef Rainer Bliesener, einer der Sprecher des Bündnisses, sieht als Ziel eine "Mitmach- statt einer Zuschauerdemokratie" in den Kommunen. Dr. Stefan Rösler vom NABU erläuterte, stellvertretend für viele Bündnisorganisationen, warum für ihn faire Bürgerentscheide eine Stärkung des Ehrenamtes in unserer Gesellschaft bedeuten: "Sie ermöglichen dem Einzelnen vor Ort, sich an der Gestaltung des Gemeinwesens zu beteiligen!" [mehr...]


Pressemitteilung vom 29. Juli 2005

Nach vier Jahren Vertröstung:
Kleinmütige Reform des Bürgerentscheides

Bündnis kritisiert alte und neue Hürden für Bürgermitbestimmung

Unterschriftenaktion für Volksbegehren startet nach Bundestagswahl

Mit wenig Lob und viel Kritik kommentieren der Landesgeschäftsführer des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, Landesverband Baden-Württemberg (BUND), Michael Spielmann, und der Landesvorsitzende von Mehr Demokratie, Reinhard Hackl, die am Mittwoch von der CDU/FDP Mehrheit im Landtag beschlossene Reform des Bürgerentscheids. Das Lob bezieht sich darauf, dass man nach den vielen Vertröstungen in den vergangenen Jahren fast nicht mehr daran geglaubt habe, dass diese Regierung überhaupt die Kraft für eine Reform der Bürgermitsprache aufbringen würde. Die Kritik bezieht sich auf die weiterhin unzureichenden Regelungen: Als drei wichtige Punkte nennen sie fehlende Bürgerentscheide über Bebauungspläne, keine Bürgerentscheide in Landkreisen und keine faire Information der Bürger vor der Abstimmung. [mehr...]


Pressemitteilung vom 24. Februar 2005

Bündnis legt eigenen Gesetzentwurf für bessere Bürgerentscheide vor

"Bewährungsfrist für Oettinger"

Ohne Entgegenkommen der Regierung startet Unterschriftenaktion im Juni

Ein Bündnis von mehr als zwanzig landesweit tätigen Organisationen will mit einem eigenen Gesetzentwurf den Weg für bessere Bürgerentscheide in Baden-Württemberg frei machen. Die gesetzlichen Bestimmungen im Land sollen dazu nach bayerischem Vorbild umgestaltet werden. Bei der Vorstellung des Gesetzentwurfes kritisierte der DGB-Landesvorsitzende Rainer Bliesener, dass bislang jedes Bürgerbegehren in Baden-Württemberg ein einziger Hindernislauf für die Bürger sei. Hürden wie Themenausschlüsse, Abstimmungsquorum und Fristen ließen in der Vergangenheit 2/3 aller Bürgerbegehren im Land scheitern. Die bisher bekannt gewordenen Reformvorschläge der Regierung zu diesen Punkten sind unzureichend, stellt Bliesener fest. Sie bleiben weit hinter den bayerischen Regelungen zurück. [mehr...]


Pressemitteilung vom 16. Januar 2005

Gesetz für mehr Bürgerbeteiligung eine Mogelpackung?

Mehr Demokratie: Land bleibt Schlusslicht bei Bürgerentscheiden

FDP fehlt Durchsetzungskraft

Als Mogelpackung hat der Landesverband von Mehr Demokratie den von der FDP bekannt gemachten Gesetzentwurf der Regierungskoalition für mehr direkte Bürgermitsprache im den Gemeinden des Landes bezeichnet. Baden-Württemberg bleibt nach Auffassung des Vereins auch nach der Reform ein Schlusslicht der direkten Bürgermitsprache in Deutschland, kritisiert der Sprecher des Landesverbandes Reinhard Hackl. Die FDP habe hier nicht einmal den Koalitionsvertrag durchgesetzt. [mehr...]


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